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Rauchwarnmelder

Einbaupflichten in

Baden-Württemberg

Die Neuregelung wurde am 22. Juli 2013 im Gesetzblatt für Baden-Württemberg verkündet. Damit gilt diese Verpflichtung, wenn die Baugenehmigung nach diesem Tag erteilt wurde. Wurden Gebäude im Kenntisgabeverfahren errichtet, gilt diese Verpflichtung, wenn das Gebäude bis zu diesem Tag noch nicht bezugsfertig war. Alle anderen Gebäude gelte als bestehende Gebäude.

 

Die Regelung umfasst neben Schlaf- und Kinderzimmern in Wohnungen auch Schlafräume in Beherbergungsstätten, Gemeinschaftsunterkünften, Heimen, Kliniken usw.

 

Der Einbau von Rauchmelder in Neubauten ab diesem Zeitpunkt obligatorisch, die Eigentümer von Bestandswohnungen haben noch bis zum 31.12.2014 Zeit, ihre Wohnungen nachzurüsten.

 

 

Der neue § 15 Absatz 7 der Landesbauordnung von Baden-Württemberg lautet:

 

„Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, sowie Rettungswege von solchen Aufenthaltsräumen in derselben Nutzungseinheit sind jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder auszustatten. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Eigentümerinnen und Eigentümer bereits bestehender Gebäude sind verpflichtet, diese bis zum 31. Dezember 2014 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt die Verpflichtung selbst.“

Bayern

Bayern hat eine Rauchmelderpflicht für Wohnräume eingeführt. Die entsprechende Änderung der Bayerischen Bauordnung wurde am 17.12.2012 im Bayerischen Gesetz- und Verordnungsblatt verkündet und ist zum 1.1.2013 in Kraft getreten.

 

Der Einbau von Rauchmelder in Neubauten ab diesem Zeitpunkt obligatorisch, die Eigentümer von Bestandswohnungen haben noch fünf Jahre Zeit, ihre Wohnungen nachzurüsten; die Übergangsfrist läuft bis Ende 2017.

 

Der neu eingefügte Art. 46 Abs. 4 der Bayerischen Bauordnung lautet:

 

"In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2017 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst."

Tirol und Vorarlberg

 Rauchwarnmelderpflicht in Österreich

 

In Österreich bedingt die OIB-Richtlinie 2 (als aktuelle Bauordnung in den meisten Bundesländern verpflichtend) in Aufenthaltsräumen von Wohnungen (ausgenommen Küchen) den Einbau von Rauchwarnmeldern.

 

Die Rauchmelderpflicht für die Bundesländer in Österreich besagt im Detail:

 

In Wohnungen muss in Aufenthaltsräumen - ausgenommen in Küchen - sowie in Gängen, über die Fluchtwege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens ein Rauchwarnmelder angeordnet werden. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.

 

Die Vorgaben sind gültig ab:

 

Vorarlberg        01.01.2008

 

Tirol                  01.01.2008

Planungsgrundlagen - Gültige Normen

DIN EN 14604 - Anforderungen an Rauchwarnmelder

Von dem Europäischen Komitee für Normung, wurde die Europäische Norm DIN EN 14604 als Produkt-norm für den Wohnbereich erarbeitet. Diese Europäische Norm enthält die Geräteanforderungen an Rauchwarnmelder und beschreibt die Prüf- und Messverfahren, sowie

Leistungskriterien von Rauchwarnmeldern.

 

Für Bauprodukte legt die Bauproduktenrichtline (EU-Richtlinie 89/106/EWG) die allgemeinen Anforderungen und Verfahren fest. Die Umsetzung der Richtline in Deutschland erfolgt durch das Bauproduktengesetz (BauPG). Das Gesetz schreibt die Anwendung der DIN EN 14604 seit August 2008 für Deutschland verbindlich vor.

 

Zum Nachweis der Übereinstimmung von Rauchwarnmeldern mit der DIN EN 14604, muss ein

Rauchwarnmelder eines Herstellers, vor der Zulassung einer Typprüfung unterzogen werden. Diese Prüfung wird durch eine unabhängige Produktzertifizierungsstelle durchgeführt. 


Kennzeichnung von Rauchwarnmeldern

 

Es dürfen nur noch Rauchwarnmeldern nach der DIN EN 14604 installiert werden, welche auch die neue CE-Kennzeichnung besitzen. Jeder Rauchwarnmelder muss dauerhaft mit folgenden Angaben gekennzeichnet sein, für die der jeweilige Hersteller oder sein im Europäischen Wirtschaftsraum ansässiger Vertreter verantwortlich ist:

 

CE-LogoName oder Markenzeichen des Herstellers

Produktbezeichnung (d.h. Rauchwarnmelder)

Nummer der Europäischen Norm (EN 14604)

Nummer des EG-Konformitätszertifikates / Zertifizierungsnummer

Registrierungsnummer der notifizierten Produktzertifizierungsstelle

 

Zum Rauchwarnmelder muss eine Bedienungsanleitung geliefert werden, die Informationen über Anweisungen für Standortwahl, Montage, Wartung, Batterietausch und empfohlene Frist für einen Austausch des Rauchwarnmelders, wenn die üblichen Wartungen regelmäßig durchgeführt wurde, enhalten.

DIN 14676 - Anwendungsnorm für Rauchwarnmelder

Text in Arbeit

Rauchwarnmelder für Menschen mit Gehöreinschränkungen

Für Menschen mit Gehöreinschränkungen gibt es Rauchwarnmelder, die mit Blitzeinrichtungen und Rüttelkissen verbunden werden. Das Gesetz schreibt nur den Mindestschutz durch die Eigentümer mit herkömmlichen batteriebetriebeen Rauchwarnmeldern nach DIN EN 14604 vor. Zum Anbringen solcher technischen Zusatzausstattungen ist der Eigentümer nicht verpflichtet, der Einbau ist aber zu dulden.

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